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Vom Praktikanten zum Doktor

03.02.2017

Noch vor ein paar Jahren war Tim sich nach seinem Abitur vorerst unsicher, ob er sich für kreative Studiengänge wie Design oder Musik bewerben solle oder den Weg in eine naturwissenschaftliche oder informatik-lastige Richtung einschlägt. „Per Zufall bin ich über den Studiengang Computervisualistik an der Otto-von-Guericke-Universität gestolpert, was sich für mich nach einem guten Kompromiss angehört hat“, erläutert Tim. „Mir gefällt das Studium an der OVGU sehr gut. Mein Studiengang ist genau das, was ich gesucht habe. Dazu hat vor allem die Fakultät für Informatik einige sehr gute Professoren sowie eine Top-Betreuung.“

Im Sommersemester 2014 hat Tim Gerrits seinen Bachelor Computervisualistik erfolgreich abgeschlossen und begann nahtlos mit dem gleichnamigen Master. Bevor jedoch Programmieraufgaben, Bibliotheksbesuche sowie Prüfungen wieder das studentische Leben bestimmen, zog es Tim für ein halbes Jahr für ein Praktikum nach London. Im Vorhinein hat er dafür im Internet nach Firmen im Ausland gesucht, die in dem Bereich arbeiten, für den der junge Student sich im Studium am meisten interessiert. Aus der Netzsuche und Initiativanfrage per E-Mail, ob die Firma Mirriad in London überhaupt ein Praktikum anbietet, resultierte im Endeffekt eine positive Rückmeldung, der dann nur noch der schriftliche Bewerbungsprozess und ein Bewerbungsgespräch via Skype folgten. Die Bewerbung war erfolgreich.

Vollwertiges Team-Mitglied und nicht nur Kaffee-kochender Praktikant

Das Auslandspraktikum war für den kreativen Computervisualisten neben dem regulären Studienablaufplan und den Lehrveranstaltungen an der OVGU eine abwechslungsreiche und spannende Zeit. Genaue Vorstellungen wie der neue Arbeitsalltag für ein halbes Jahr in London aussehen würde, hatte Tim vor der Abreise aber noch nicht: „Ich habe gehofft, Neues in den Bereichen zu lernen, die ich in der Universität bereits interessant gefunden habe. Ich bin dann glücklicherweise als vollständiges Mitglied des Teams aufgenommen worden, nicht nur als Kaffee-kochender Praktikant, sondern durfte viel forschen und umsetzen.“ Erfreulicherweise konnte er während seines Aufenthalts die Stadt London und das dazugehörige Kulturangebot vollkommen ausnutzen, da er viel Glück mit seinem Arbeitgeber hatte. Enthusiastisch bestätigt er:

„Die Kombination aus einem guten Praktikum und schöner Freizeit ist kaum zu schlagen.“

Auch zwei Jahre danach erinnert sich Tim gern an die Zeit in London und somit an Besuche von großartigen Konzerten, Veranstaltungen, wie die gewaltige Silvesterfeier vor dem London Eye oder der St. Patricks Day am Piccadilly Circus, sowie an wunderbare Abende mit Freunden und Kollegen zurück. Weitere Auslandsaufenthalte sind nach dem ersten positiven Erlebnis definitiv geplant, auch wenn diese vermutlich nicht mehr im Rahmen des Studiums stattfinden werden. Mit Zuversicht denkt der ambitionierte Akademiker an die Möglichkeit, für längere Zeit im Ausland zu forschen und zu arbeiten, auch wenn dieses Vorhaben zunächst noch in den Sternen steht. „Momentan mache ich erstmal an meiner Doktorarbeit und bleibe hier in Magdeburg“, verrät Tim Gerrits.

Übrigens: Für sein Praktikum in Großbritannien erhielt Tim Gerrits finanzielle Unterstützung aus dem Erasmus-Programm durch das Leonardo-Büro Sachsen-Anhalt (im Auslandsamt an der Universität Magdeburg). Dessen Leiterin Angela Wittkamp ist Ansprechpartnerin für Studierenden- und Absolventenpraktika im europäischen Ausland.