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Campus Open-Air von Studierenden für Studierende

15.05.2017

Musik, gutes Wetter und ein kühles Getränk direkt nach der Uni. Im letzten Jahr passte zum Start des Rhino Open-Airs alles. In diesem Jahr warten einige Änderungen auf die Gäste.

Wenn das Sommersemester Fahrt aufgenommen hat, sich die warme Jahreszeit langsam durchsetzt und die Grillplätze im Nordpark eng werden, eröffnet das erste Highlight des Jahres die Festival-Saison in Magdeburg: Das Rhino Open-Air auf dem Uni-Campus! In den letzten Jahren hat sich das Festival zu einem absoluten Pflichttermin für Studierende der Uni Magdeburg entwickelt. Organisiert von Studierenden des Fachschaftsrats Maschinenbau, feiert die Party vor dem Gebäude 16 im Jahr 2017 ihren fünften Geburtstag. Dick anstreichen müsst ihr euch den 22. Mai 2017: Ab 17 Uhr könnt ihr dann unter dem Himmelszelt (und zwei aufgestellten Zelten) bis in die Nacht auf dem Campus feiern. Wir haben mit dem Organisator Karmand Abdallah vom Fachschaftsrat Maschinenbau gesprochen und nachgehakt, wer auf die Idee des Festivals gekommen ist, welche Herausforderungen bei der Planung auftreten und inwiefern die Erfahrungen für den Uni-Alltag nützlich sind.

Hallo Karmand! Stell Dich doch bitte kurz unseren Leserinnen und Lesern vor!

Mein Name ist Karmand Abdallah und ich studiere momentan an der Uni Magdeburg Wirtschaftsingenieurwesen für Maschinenbau im Master. Ich bin Hauptorganisator des mittlerweile fünften Rhino Open Airs, welches durch den Fachschaftsrat Maschinenbau ermöglicht wird. Seit 2012 bin ich selbst im Fachschaftsrat Mitglied und im Ressort für Veranstaltungen zuständig.

Wer hatte die Idee zum Rhino Open Air und warum wurde es ins Leben gerufen?

Die ursprüngliche Idee, ein Festival auf dem Campus zu Veranstalten kam von den Fachschaftsratsmitgliedern im Zeitraum des Wintersemesters 2012/13. Wichtige Aspekte dabei waren natürlich, dass es möglichst preiswert gehalten sein soll und eine entspannte Atmosphäre für die Studis der Otto-von-Guericke-Universität bieten soll.

Wer ist alles bei der Organisation des Rhino Open Airs 2017 involviert?

Die grundsätzliche Planung beginne ich mit meinem Kumpel Manuel Weise bereits im Oktober. Die letzten Jahre habe ich versucht so vieles wie möglich alleine zu organisieren, da aber die Veranstaltung immer komplexer wird und die Reichweite stetig zunimmt, gebe ich mittlerweile Aufgaben ab. Sobald das Grundgerüst steht und wir beide die ersten Aufgabenbereiche bestimmt haben, holen wir uns Verstärkung aus dem Fachschaftsrat dazu. Manu ist ebenfalls Mitglied und übernimmt den Großteil der finanziellen Aspekte, die zur Planung eines Festivals in solchem Umfang nötig sind.

Die Organisation einer solchen Veranstaltung ist bestimmt kompliziert. Welche Probleme sind in den letzten Jahren aufgetreten?

Da aktuell die Planungen noch in vollem Gange sind, lässt sich schwer bereits ein Resumé ziehen. Übliche Hindernisse sind jedes Jahr die rechtzeitige Lieferung der ganzen Bestellungen, die Einschätzung der zu erwartenden Besucherzahlen oder die Umsetzung neuer Features, welche wir uns seit dem letzten Rhino Open Air haben einfallen lassen.

Inwiefern helfen dir die gesammelten Erfahrungen bei der Organisation des Rhino Open-Airs im Uni-Alltag weiter?

Der größte Erfahrungswert ist wohl die rechtzeitige Planung und das strukturierte Verteilen der Aufgaben. Nach mittlerweile vier erfolgreichen Rhinos hat sich bei uns ein gutes Gefühl für die Setzung von Prioritäten und die Dauer von zu erledigenden Aufgaben bzw. Organisation entwickelt. Des Weiteren lernt man neben der Organisation, viele unterschiedliche Aspekte, wie z.B. Marketing und Traffic-Generierung.

Auf welche Neuerungen dürfen sich in diesem Jahr die Studierenden einstellen?

Die zwei größten Änderungen sind wohl, dass es dieses Jahr einen Zaun und einen Eintrittspreis von zwei Euro geben wird. Klar sind das auf den ersten Blick zwei Neuerungen, die erstmal von vielen in Frage gestellt werden. Davon erhoffen wir uns jedoch, dass es dem echten Feeling eines richtigen Open Airs näher kommt. Für die zwei Euro Eintritt gibt es außerdem viel mehr zurück. Unter anderem erhält jeder Besucher einen Shot for free und eine geheime Überraschung zu Essen. Dazu kommen noch viele weitere Überraschungen, welche die Atmosphäre beim Rhino unvergesslich machen sollen. Eine kleine Überraschung wird zum Beispiel sein, dass der Zaun mit weißen Planen bedeckt sein wird und überall Stifte rumhängen werden, so dass alle Gäste kreativ werden können. Wer mit Spraydosen ein Artwork zaubern möchte, kann sich sehr gerne bei uns im Vorfeld melden und erhält die Chance noch vor dem Start des Festivals die Planen zu besprühen!

In diesem Jahr feiert das Rhino fünfjähriges Jubiläum. Was waren deine persönlichen Highlights der letzten Jahre?

Also das größte Highlight, was mich jedes Jahr aufs neue motiviert, sind die immer größeren Teilnehmerzahlen. Es ist großartig zu merken, wie unsere Veranstaltung an Popularität und Beliebtheit gewinnt. Wir nehmen jedes Jahr auch immer wieder neue Erfahrungen mit, welche wir im darauf folgenden Jahr verbessern können.

Welche Angebote oder Veranstaltungen von Studierenden für Studierende würdest Du dir an der Uni Magdeburg noch wünschen?

Ich denke, dass wir aktuell schon sehr gute Arbeit leisten. Betrachten wir die Arbeit aller Fachschaftsräte und dem Studierendenrat, so haben wir das ganze Jahr über verschiedenste Angebote an Partys, kreativen Abenden und viele weitere Veranstaltungen, welche von Studierenden für Studierende organisiert werden. Wichtig zu erwähnen ist auch die steigende Zusammenarbeit der Fachschaftsräte untereineinander und mit dem Studierendenrat. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die Zusammenarbeit noch stärker wird und so mehr tolle Projekte gestaltet werden können.

Nach dem Event ist vor dem Event: Welche Veranstaltungen sind in diesem Semester noch von euch geplant?

Für einige unserer Mitglieder aus dem FaRa steht die Fachschaftstagung Maschinenbau an. Das ist ein Zusammentreffen aller Fachschaftsräte für Maschinenbau in ganz Deutschland. Dort wird dann vier Tage lang über Themen diskutiert, welche aktuell die gesamte Studierendenlandschaft betreffen. An dieser Stelle ist ebenfalls die jährliche Einführungswoche an der Uni Magdeburg zu erwähnen. Dieses Event erleichtert vielen frisch immatrikulierten Studierenden ihren Start ins Studium. Durch unsere Stadtrallye lernen die Studierenden der ersten Semester ebenfalls Magdeburg mit seinen schönsten Ecken und Sehenswürdigkeiten kennen und schließen gleich zu Beginn neue Freundschaften, welche meist das ganze Studium über halten. Teilweise sogar darüber hinaus!

Eine Frage zum Abschluss: Wenn die Gäste das Open-Air Gelände verlassen haben und schon lange wieder zu Hause sind, ist die Arbeit trotzdem noch nicht getan. Wie sieht für euch  Tag nach der Party aus?

Der Tag beginnt für uns direkt nach dem Ende des Rhino, wo es heißt das Gelände aufzuräumen. Nachdem der Müll entsorgt ist, fangen die Helferteams mit uns, also allen Fachschaftsratmitgliedern, den Abbau an. Nachdem wir fertig aufgeräumt und abgebaut haben, also gegen 13 Uhr am Folgetag, setzt sich das Team zum „gemeinsamen Frühstück“ zusammen. Gegen Nachmittag sind wir dann ebenfalls erlöst und fallen Müde in unsere Betten, sodass dann am Tag darauf der normale Unistress wieder losgehen kann.

Vielen Dank für das Gespräch!